"Klasse werden"

Projekt: „Klasse“ werden! 


Ein Programm zur Stärkung sozialer und emotionaler Kompetenzen von Schüler/innen und Klassen von der 5. bis zur 7. Jahrgangsstufe der Martin-Buber-Schule

 

 

Das Programm besteht aus drei Bausteinen, die das Ziel haben, die Persönlichkeit eines/einer jeden Schülers/in und die verschiedenen Klassengemeinschaften in ihren Kompetenzen zu stärken und weiterzuentwickeln. Eingebunden ist das Programm in die wöchentlichen Klassenlehrerstunden mit der Schulsozialarbeit (5/6).

 

5. Klasse – „Wir werden eine Klassengemeinschaft!“
Die Kinder sollen sich in der 5. Klasse gut kennen lernen, damit die Schüler/innen schon zu Beginn ihres „neuen“ Schülerlebens die anderen Mitschüler besser in ihrer Verschiedenheit akzeptieren können.
Nach dem Wechsel der Kinder von der Grundschule in die Sekundarstufe I sind die Zeiten der Eingewöhnung nur kurz. Die Probleme der Einzelnen und der gesamten Klasse können nicht immer zur vollen Zufriedenheit eines jeden gelöst werden (Kinder, Eltern und Lehrer/innen). Die Projekttage dienen zur Aufarbeitung bzw. zum besseren Verstehen der/des anderen und sollen damit der Klassengemeinschaft dienen. Dies wird erreicht mit Übungen und Spielen zum Kennenlernen, zur Kommunikation und Kooperation.

 

6. Klasse – Streiten, aber richtig! Konfliktbearbeitung durch Mediation
Die Teenager werden vertraut gemacht mit Techniken aus der Mediation, um ihre Konflikte nächstmöglich selbst zu lösen. Die Lehrer/innen sollen durch dieses Verfahren von ihrer „Schiedsrichterrolle“ befreit werden. Die Teens sind selbst die besten Fachleute für ihre eigenen Konflikte.
Nach einem Jahr des gemeinsamen Lernens und Arbeitens sollten die Schüler besser in der Lage sein, Verantwortung für ihre Klassengemeinschaft zu übernehmen.
In Anknüpfung an den Sexualkundenunterricht in Biologie und in Vorbereitung auf die Projekttage in 7 ist zu empfehlen, mit der Klasse PRO FAMILIA in Rüsselsheim zu besuchen.

 

7. Klasse: Identitätssuche – Mädchen – Jungen
Die Jugendlichen kommen, bedingt durch die Pubertät, in einen neuen Lebensabschnitt. Die verschiedenen Verhaltensweisen der Jugendlichen stoßen bei dem anderen Geschlecht immer wieder auf Ablehnung, aber auch auf Unverständnis von Erwachsenen.
Dieser Baustein möchte die Jugendlichen und Lehrer/innen unterstützen, wieder mehr Verständnis für das „andere“ Geschlecht aufzubringen und helfen, leichter die Pubertät zu bewältigen. In der Auseinandersetzung mit Rollenzuschreibungen und Rollenidentitäten, in der Beschäftigung mit Fragen von Freundschaft, Liebe und Sexualität sollen Schüler Klischees und Vorurteile überwinden und zu einem selbstbestimmten und verantwortungsvollen Verhalten herangeführt werden.

 

                                                                                                                                                             -K. Schenkel-

 

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