Inklusion

Inklusion an der Martin Buber Schule

 

Inklusion – Was heißt das eigentlich? 

Inklusion leitet sich vom lateinischen Verb „includere“ ab und bedeutet so viel wie beinhalten, einschließen. Frei übersetzt, spricht man auch von Zugehörigkeit. Alle Menschen – mit und ohne Beeinträchtigung - sollen selbstbestimmt und gleichberechtigt am Leben teilnehmen.

 

Der Begriff ist in aller Munde,  
aber was bedeutet Inklusion für uns, die Martin Buber Schule?

An der MBS sind ALLE Schüler/innen herzlich willkommen.

Uns ist es wichtig, die Individualität des Einzelnen anzuerkennen,  die jeweiligen Stärken zu entdecken, zu fördern und ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander zu pflegen. Hierbei machen wir keinen Unterschied zwischen Menschen  - mit oder ohne Beeinträchtigung.

Wir setzen uns dafür ein, dass ein inklusiver Unterricht zur Selbstverständlichkeit wird, denn von ihm können wir alle profitieren. Er trägt dazu bei, dass Barrieren in den Köpfen abgebaut werden können, mehr Offenheit und Toleranz herrscht und ermöglicht ein Lernen von- und miteinander.

Um den Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigung die richtigen Hilfestellungen für ihren schulischen Lebensweg zu ermöglichen, arbeiten die Kollegen/Kolleginnen sehr eng und engagiert mit dem BFZ (Beratungs- und Förderzentrum) zusammen.

 

Kooperationspartner der Martin-Buber-Schule

 

Die Martin-Buber-Schule möchte die bestmögliche Förderung für alle ihre Schüler/innen sicherstellen. Förderschullehrer/innen und Sozialpädagogen/-pädagoginnen unterstützen die MBS in diesem Bemühen. Die Unterstützungsangebote richten sich nach den Anliegen und Bedürfnissen der Schüler/innen und den Eltern. Die Förderung wird mit den Schülerinnen und Schülern, den Eltern, der Klassenleitung, ggfs. den Schulassistenten und ggfs. der Schulleitung abgestimmt. (Ansprechpartner für organisatorische Fragen ist Fr. Lösch.)

 

BFZ

= Beratungs-und Förderzentrum


Im Bereich der Inklusion nimmt das BFZ eine wichtige Rolle ein. Jeder allgemeinen Schule ist ein regionales BFZ zugeordnet. Die regionalen BFZs fördern Schülerinnen und Schüler mit Lern- und Sprachschwierigkeiten sowie Beeinträchtigungen in der emotionalen und sozialen Entwicklung.

 

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BFZ – Goetheschule
(Sonderpädagogisches Beratungs- und Förderzentrum)

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BFZ – DSEH
(Dezentrale Schule für Erziehungshilfe)

Förder-schwerpunkt: Lernen und Sprache (LH) Emotionale und soziale Entwicklung (ESE)

Ansprech-

partner:

Fr. Gunkel

Fr. Vetter-Böttinger

Fr. Keil

Homepage:

www.goetheschule-online.de

 

http://www.dseh-gg.de/

Förderschul-lehrer/innen im SJ 15/16

- U. Gunkel

- S. Scholz

- M. Eicher

- S. Schneider

- A. Keil                                                                                                                           

 

BFZ-Goetheschule

Über uns

Wir Förderschullehrerinnen sind Lehrkräfte der Goetheschule in Groß-Gerau. Die Goetheschule ist eine Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen und seit vielen Jahren das regionale sonderpädagogische Beratungs- und Förderzentrum. In dieser Funktion ist sie für vorbeugende Maßnahmen und für die Weiterentwicklung der inklusiven Beschulung mit dem Schwerpunkt Lernen und Sprache zuständig. Wir sind für SchülerInnen der Martin-Buber-Schule zuständig, die Schwierigkeiten im Lernen in mehreren Unterrichtsfächern haben. Frau Gunkel und Frau Schneider sind ausschließlich an der MBS tätig, Frau Scholz und Frau Eicher sind mit weiteren Stunden an der Goetheschule tätig.

Durch unsere Präsens an der Martin-Buber-Schule sind wir für die LehrerInnen und Eltern ständig und zeitnah erreichbar. Allen Beteiligten wird der Zugang zur sonderpädagogischen Unterstützung erleichtert und eine Beratung oder nötige Intervention im Förderprozess kann zügig stattfinden.

 

Arbeits- und Vorgehensweise

Fallen der Lehrkraft bei einem Kind anhaltende und große Schwierigkeiten in mehreren Fächern auf, kann man uns ansprechen, um in einem gemeinsamen Austausch Möglichkeiten einer Förderung zu erarbeiten.

Nach einer formalen Beratungsanfrage und der schriftlichen Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten können wir vorbeugende Maßnahmen durchführen, die verhindern sollen, dass bei dem Kind ein Anspruch auf sonderpädagogische Förderung im Bereich Lernen oder Sprache festgestellt wird. Die frühzeitige Förderung auf individuellem Niveau, die spezifische Beratung der Lehrkräfte für den Unterricht und die Beratung der Eltern über Möglichkeiten zur außerschulischen Unterstützung sollen ermöglichen, die Schwierigkeiten zu überwinden und an den Leistungsstand der Klasse aufzuschließen.

Um eine Förderung erfolgsversprechend zu gestalten, ist es manchmal nötig, diagnostische Testverfahren durch zu führen.

Im Sinne von

 

„Wer das erst Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.“

(Johann Wolfgang von Goethe)

 

stellen wir uns bei der Diagnostik folgende Fragen:

Welche Fähigkeiten hat das Kind bereits erworben?

Auf welcher Lernstufe steht das Kind?

Wie sehen die Anforderungen für die nächste zu erreichende Stufe aus?

In Rücksprache mit den Regelschullehrkräften und den Eltern führen wir gegebenenfalls die erforderlichen Testverfahren durch.

 

Bei einem festgestellten Förderanspruch im Bereich Lernen erhält das Kind von uns im Rahmen der inklusiven Beschulung individuelle und begleitende Unterstützung, die sich nach dem Bildungsgang der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen richtet und nach der neunten Klasse den Berufsorientierten Abschluss zum Ziel hat.


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Dezentrale Schule für Erziehungshilfe

Schule mit dem Förderschwerpunkt

              emotionale und soziale Entwicklung

                            im Kreis Groß-Gerau

                             Sonderpädagogisches  

               Beratungs- und Förderzentrum (BFZ)

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Wir über uns

Die DSEH ist eine dezentrale Förderschule und das sonderpädagogischeBeratungs- und Förderzentrum im Kreis Groß-Gerau mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung.

Die Schule besteht seit dem Schuljahr 2005/06.

Die Lehrkräfte der DSEH sind beauftragt, an allen Grundschulen, Sek I-Schulen und Gymnasien des Kreises beratend und je nach Absprache auch fördernd tätig zu sein.

Schulleitung und Sekretariat haben ihren Standort in der Frankfurter Str. 72 in Groß-Gerau.

 

Ziele

Ziel der Förderung und Beratung ist es, gemeldete Schüler/innen in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung so zu stützen, dass sie erfolgreich am Unterricht der allgemeinen Schule teilhaben können. Dabei soll die schulische, außerschulische und häusliche Lebenssituation als Ganzes gestärkt und stabilisiert werden.

Die über die DSEH geförderten Schüler/innen verbleiben an ihrer Schule und werden nicht ihrem sozialen Gefüge entrissen. Diese dezentrale Organisationsform der Schule erfordert von den beteiligten Lehrkräften eine hohes Engagement und Bereitschaft zur Kooperation und von den DSEH-Lehrkräften ein breites Beratungs- und Interventionsspektrum.

 

Beratung – Diagnostik - Förderung

Nach der schriftlichen Beratungsanfrage der Klassenlehrerin/des Klassenlehrers nehmen die DSEH-Lehrkräfte Kontakt zu den Regelschul-Lehrkräften auf und beraten sie bezüglich der Kinder und Jugendlichen, die Schwierigkeiten in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung aufweisen.

Es findet eine intensive Diagnostik statt, d.h. es wird der Ist-Zustand im schulischen und familiären Bereich erfasst durch Verhaltensbeobachtungen, Hospitationen im Unterricht, Gespräche mit inner- und außerschulisch Beteiligten und ggf. Hausbesuchen oder standardisierten Testverfahren.

Bei Bedarf richtet die DSEH-Lehrkraft eine Förderung für das Kind/den Jugendlichen ein und stimmt diese  mit der Klassenlehrkraft, der Schulleitung und ggf. der Schulsozialarbeit ab. Diese Maßnahmen werden in den individuellen Förderplan des Schülers / der Schülerin aufgenommen.


DSEH-Förderangebote können sein:

Einzelfördergespräche mit dem Kind, in denen aktuelle Vorfälle oder grundlegende Probleme und Verhaltensweisen thematisiert werden, abgesprochene Verstärkersysteme, soziale Gruppentrainings und einiges mehr.

Darüber hinaus finden regelmäßige Beratungsgespräche mit den Lehrkräften, der Schulleitung und den Erziehungsberechtigten als auch mit beteiligten Institutionen (Therapeuten, Erziehungsberatung etc.) statt.

Wenn Sie als Eltern vermuten, dass Ihr Kind Auffälligkeiten im emotionalen und sozialen Bereich aufweist, können Sie sich an die Klassenlehrkraft Ihres Kindes wenden. Eine direkte Meldung an die DSEH durch die Erziehungsberechtigten ist allerdings nicht möglich.

Eine Förderung kann nur gelingen, wenn die DSEH und die Erziehungsberechtigten vertrauensvoll zusammenarbeiten. Stets werden die Erziehungsberechtigten in die Entscheidungsfindung mit einbezogen.

 

Die zuständigen DSEH-Lehrkräfte an der Martin-Buber-Schule sind:

Frau Angelika Keil

Telefon:  06152-981140                   Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Nähere Informationen über die DSEH erhalten Sie unter:

www.dseh.de

 

Kommentar

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